Eine aktuelle, wissenschaftliche Studie der Universität Witten/Herdecke kommt zu entsprechend eindeutigen Ergebnissen: So wiesen bei Studienteilnehmern, die bereits kariöse Erkrankungen an den Milchzähnen hatten, durchschnittlich 14,8 mehr Zahnflächen eine Karies auf als bei solchen, die als Kind kariesfrei waren.
Ein Unterschied war ebenfalls an der Zahl fehlender Zähne erkennbar: Hier hatten Probanden, die bereits an frühkindlicher Karies erkrankt waren, im Schnitt 3,8 funktionstüchtige Zähne weniger. Auch hinsichtlich der Mundhygiene zeigten sich deutliche Defizite im Vergleich zu den Personen, deren Milchgebiss kariesfrei war.
Fazit: Viele Eltern unterschätzen leider immer noch die mitunter verheerenden Auswirkungen frühkindlicher Karies, auch Nuckelflaschenkaries genannt. Dabei sind Erkrankungen an Milchzähnen nicht einfach verschwunden, weil später bleibende Zähne nachwachsen. Vielmehr sind häufig gravierende Folgeschäden im späteren Kindes- und Erwachsenenalter die Konsequenz (Quelle: KZBV).
Milchzahnkaries nicht unterschätzen
Praxisalltag aus erster Hand - die nächste Generation steht in den Startlöchern
Antonia Reck studiert im 7. Semester Zahnmedizin und erhält bereits heute durch Ihren Vater Dr. Karl Reck fundierte Einblicke in den Alltag der modernen Kieferorthopädie
03.07.2026, Pulheim
Neue Standortleitung in Hürth – Herzlich Willkommen,
Frau Dr. Alicia Frias Cortez
Seit Jahresbeginn leitet Dr. Alicia Frias Cortez, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, unsere Praxis in Hürth. Mit viel Erfahrung, Empathie und Leidenschaft führt sie das Team.
01.03.2026, Hürth